{"id":406,"date":"2019-11-24T17:05:06","date_gmt":"2019-11-24T16:05:06","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.links-netz.de\/?p=406"},"modified":"2019-11-24T17:13:19","modified_gmt":"2019-11-24T16:13:19","slug":"kunst-im-post-katastrophischen-zeitalter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wp.links-netz.de\/?p=406","title":{"rendered":"Kunst im post- katastrophischen Zeitalter"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Zur D\u00fcsseldorfer Ausstellung der Werke von Ai Weiwei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"> Christoph G\u00f6rg <\/h5>\n\n\n\n<p>Sozialismus oder Barbarei\n\u2013 dass diese Alternative nicht mehr handlungsleitend sein kann, dass der\nR\u00fcckfall l\u00e4ngst stattgefunden hat, das ist schon lange evident. Auch gegen den\nneuen kategorischen Imperativ, den Adorno zufolge Hitler der Welt aufgezwungen\nhabe \u2013 dass Auschwitz sich nicht wiederhole \u2013 ist angesichts der Verbrechen der\nNachkriegszeit nur zu oft versto\u00dfen worden. Und doch mehren sich die Anzeichen,\ndass alles noch schlimmer kommen k\u00f6nnte: dass eine globale sozial-\u00f6kologische\nKatastrophe, von der die Klimakrise nur die sprichw\u00f6rtliche Spitze des Eisbergs\ndarstellt, in Verbindung mit der neoliberalen Auspl\u00fcnderung der Welt und autorit\u00e4ren\nbzw. mehr oder weniger offen faschistischen Regierungen weltweit eine neue\nZivilisationskrise oder gar einen neuen Zivilisationsbruch heraufbeschw\u00f6ren\nk\u00f6nnten. L\u00e4ngst hat es sich herumgesprochen, dass die globale Erderw\u00e4rmung ja\nnicht nur Meeresspiegel und Durchschnittstemperaturen betrifft, sondern \u2013 in\nVerbindung mit dem Verlust der biologischen Vielfalt, der Degradierung der\n\u00d6kosysteme, der ungebremsten Auspl\u00fcnderung der nat\u00fcrlichen Ressourcen, der\nVerm\u00fcllung der Welt und den damit einhergehenden Zerst\u00f6rungen von Lebensr\u00e4umen\n\u2013 auf v\u00f6llig neue Lebensbedingungen weltweit zusteuert: auf ein Ende des Holoz\u00e4ns.\nWenn die wissenschaftlichen Diagnosen nicht v\u00f6llig falsch sind \u2013 und das\nglauben nur noch von kurzfristigen Interessen geleitete Gesch\u00e4ftemacher und in\nWahnvisionen verstrickte Verschw\u00f6rungstheoretiker oder die beliebigen\nKombinationen beider \u2013 dann werden sich die relativ g\u00fcnstigen klimatischen\nBedingungen, die das Aufkommen der Hochkulturen in den letzten 10.000 Jahren\nerm\u00f6glicht und begleitet haben, drastisch verschlechtern. Keiner kann sagen wie\ngenau \u2013 aber dass dies mit gewaltsamen Verteilungskonflikten einhergehen wird,\nbei der die Jagd nach Reichtum immer mehr durch die Jagd nach vermeintlicher\noder tats\u00e4chlicher Sicherheit in einer globalen Krisensituation erg\u00e4nzt wird,\ndas scheint kaum noch zu leugnen zu sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Und trotzdem ist\nangesichts dieser Gefahren nichts verh\u00e4ngnisvoller als ein Fatalismus, der\ndiese Projektionen als vermeintlich unabweisbare Zukunftsvisionen affirmiert.\nNicht nur sind die gesellschaftlichen Bedingungen der sozial-\u00f6kologischen\nBedrohungslage, die \u00f6konomischen und politischen Krisendimensionen und ihre\nsozialen und kulturellen Implikationen abh\u00e4ngig vom Ausgang der sozialen\nKonflikte weltweit, genauer: ob es gelingt, dem autorit\u00e4ren Populismus, dem\nsteigenden Nationalismus wir dem neoliberalen Krisenprogramm etwas\nentgegenzusetzen. Auch die vermeintlich \u201enat\u00fcrlichen\u201c Dimensionen, der Ausgang\nder Klimakrise und anderer Aspekte wie die Pl\u00fcnderung der Weltmeere oder der\nZerst\u00f6rung der Regenw\u00e4lder, ist abh\u00e4ngig davon, ob sich die Trumps, Bolsonaros,\nPutins und Xis dieser Welt ungebremst durchsetzen k\u00f6nnen oder nicht. Ob wir auf\neine plus-2<sup>o<\/sup>-Welt oder auf eine plus-6<sup>o<\/sup>-Welt zusteuern\nmacht einen Unterschied \u2013 und dieser Unterschied h\u00e4ngt mit dem Verlauf und dem\nAusgang vielf\u00e4ltiger sozialer Konflikte zusammen. Es ist alles andere als\nbanal, diesen Ausgang analysieren oder ihren Verlauf durch kritische Analyse\nbegleiten zu wollen. Aber zwei Lehren scheinen sich aus den Erfahrungen der\nletzten Jahrzehnte ziemlich klar herleiten zu lassen: es war fatal, dass die\ngegens\u00e4tzlichen Interessenlagen und Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse in der umweltbezogenen\nGovernanceliteratur stark vernachl\u00e4ssigt wurden. Da damit auch die Blockaden\nund Hindernisse, die einer anderen Politik entgegenstehen, ignoriert wurden,\nliefen viele Strategien auf ein Wishful Thinking hinaus, das sich immer mehr\nvon der Realit\u00e4t entfernte. <\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso fatal aber war die\nzweite Verk\u00fcrzung des \u00f6kologischen Diskurses: die Warnung vor der drohenden\nKatastrophe. Dies nicht nur deshalb, weil sich diese Warnung durch ihren\nGebrauch allzu schnell verschlei\u00dft und in immer gr\u00f6\u00dferen Dosen verwendet werden\nmuss: Wenn es jahrzehntelang 5-vor-12 ist, f\u00fchrt das zu Gew\u00f6hnungseffekten. Dem\nkann man zwar ein St\u00fcck weit entkommen, wenn man durch die Realit\u00e4t immer\nwieder \u00fcberholt wird, wenn die Erderw\u00e4rmung und die damit verbundenen\nExtremereignisse noch schneller voranschreiten und noch schlimmer ausfallen als\nprognostiziert. Aber auch dann f\u00fchren sie letztlich nur zu planlosem\nAktivismus, wie man gegenw\u00e4rtig angesichts der Irritierungen von Politik und\nParteiensystem durch \u201eFridays for Future\u201c und andere Formen des Klimaprotests beobachten\nkann. Zwar ist die Drohung mit der Katastrophe quasi als Gegengift gegen die\nblockierenden politischen Bedingungen gemeint \u2013 wenn die Herrschenden nichts\ngegen, wohl aber sehr viel f\u00fcr die Erderw\u00e4rmung unternehmen, soll die Warnung\nvor der drohenden Katastrophe die Menschen aufr\u00fctteln. Doch genau diese\nHoffnung tr\u00e4gt nicht (mehr) weit. In Zeiten, in denen die Katastrophen zum\nAlltag geh\u00f6ren und niemand mehr in der Lage ist, auch nur die wichtigsten eines\nKalenderjahres zu erinnern \u2013 seien es schwerste Menschenrechtsverletzungen,\nseien es menschengemachte Naturkatastrophen wie D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen oder Hungersn\u00f6te\n\u2013 kann selbst die bestinszenierte Warnung kaum noch gegen den allt\u00e4glichen\n\u00dcberdruss ankommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Herausforderungen\neine post-katastrophische Perspektive mit sich bringt, eine Perspektive, die\ndie Allgegenwart der Katastrophen erinnern will und dieses Erinnern als\nVoraussetzung einer nicht-katastrophischen Zukunft erkennt, kann man von der\nKunst des Chinesischen Dissidenten Ai Weiwei lernen. Auf der umfangreichen\nAusstellung seiner Werke in D\u00fcsseldorf wurde auch sein Werk \u201eStraight\u201c in\nneuer, quasi aufs Wesentliche reduzierter Form gezeigt. Angesichts des schweren\nErdbebens in der Provinz Sichuan am 12.Mai 2008, bei der mehr als 85.000\nMenschen, darunter mehr als 5.000 Schulkinder das Leben verloren, prangert Ai\nWeiwei auf einer ersten Bedeutungsebene die Mitschuld der Beh\u00f6rden an, die die Naturkatastrophe\nin ein menschengemachtes Desaster verwandelten. Es waren Korruption und\nVerantwortungslosigkeit der Beh\u00f6rden, die daf\u00fcr sorgten, dass viele Schulgeb\u00e4ude\ndem Erdbeben nicht standgehalten haben. Um dies zu erinnern, lie\u00df Ai Weiwei\nverbogene Stahlbeton-Stangen, den sogenannten Armierungstahl, abtransportieren\nund in seiner Werkstatt von vielen Arbeitskr\u00e4ften in m\u00fchsamer, dreij\u00e4hriger\nArbeit wieder geradebiegen. In der D\u00fcsseldorfer Ausstellung sieht man nun diese\nSt\u00e4be, ausgestellt in ihren Transportkisten, einen gro\u00dfen Saal f\u00fcllen. W\u00e4hrend\ndie Stangen in fr\u00fcheren Ausstellungen so angeordnet waren, dass sie an die\nRisse und Spalten des Erdbebens erinnerten, ist bei dieser Variante die\nAssoziation mit S\u00e4rgen unvermeidlich. Ein Videofilm zeigt zudem den m\u00fchsamen\nProzess der Aufarbeitung der verbogenen St\u00e4be. Auch wenn man kritisieren kann,\ndass man \u00fcber die ArbeiterInnen und ihre Beweggr\u00fcnde sowie die Art ihrer\nFinanzierung wenig erf\u00e4hrt: der Ausstellungskatalog h\u00e4lt zu Recht fest, dass es\ndie Arbeit, die \u201emenschliche M\u00fche\u201c ist, die den Stahlst\u00e4ben ihre scheinbar\nfabrikneue Form zur\u00fcckgibt (S. 60). Man k\u00f6nnte nun einwenden, dadurch w\u00fcrde die\nKatastrophe ungeschehen gemacht. Das Gegenteil ist der Fall: die Namen der \u00fcber\n5.000 Kinder unter den Opfern sind an den W\u00e4nden des Ausstellungsraums\nfestgehalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere\nBedeutungsebene erschlie\u00dft sich, wenn man sich an die Interpretation des\nAngelus Novus, eines Bildes von Paul Klee, durch Walter Benjamin erinnert.\nDieser \u201eEngel der Geschichte\u201c schaut r\u00fcckw\u00e4rts, und wo sonst \u201eeine Kette von\nBegebenheiten\u201c oder gar ein Fortschritt vermeintlich zu erkennen sei, \u201eda sieht\ner eine einzige Katastrophe.\u201c Benjamin f\u00e4hrt fort: \u201eEr m\u00f6chte wohl verweilen,\ndie Toten wecken und das Zerschlagene zusammenf\u00fcgen. Aber ein Sturm weht vom\nParadies her, der sich in seinen Fl\u00fcgeln verfangen hat und so stark ist, dass\nder Engel sie nicht mehr schlie\u00dfen kann. \u2026 Das was wir den Fortschritt nennen,\nist <em>dieser<\/em> Sturm.\u201c (S. 255; kursiv\ni.O.) Die Toten kann der Engel der Geschichte genauso wenig wiedererwecken wie\ndie Kunst, weder die von Ai Weiwei noch irgendeine andere. Das ist ihre\nOhnmacht \u2013 und die ist ihr als Schrecken ins Antlitz geschrieben wie auch dem\nEngel der Geschichte. Die M\u00fchsal scheint daher \u00fcberfl\u00fcssige Arbeit zu sein, da\nsie \u201edas Zerschlagene zusammenf\u00fcgen will\u201c, es aber nicht vermag. Vielmehr\ntreibt sie der vermeintliche Fortschritt vor sich her \u2013 und die scheinbar\n\u00fcberfl\u00fcssige Arbeit dokumentiert noch ihre Unf\u00e4higkeit zu helfen. Aber gerade\ndadurch vermag sie die Katastrophe und ihre Opfer auch zu erinnern. Niemand\nkann die vergangenen Katastrophen ungeschehen machen, aber durch die Erinnerung\nder Opfer ist selbst in der Katastrophengeschichte eine schwache emanzipative Hoffnung\nverborgen. Aber sie bedarf der Arbeit der Erinnerung. Nur wenn wir die Opfer\nder Katastrophen, der sozialen wie der menschengemachten \u201enat\u00fcrlichen\u201c erinnern,\nwenn wir uns dieser schmerzhaften M\u00fche unterziehen, ist noch \u201eeine andere Welt\nm\u00f6glich\u201c, ist die Hoffnung auf eine grundlegende Transformation der\ngegenw\u00e4rtigen Krisendynamik noch einl\u00f6sbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob das im heutigen\nKunstbetrieb noch darstellbar ist und wie die Ausstellung von Ai Weiwei in\nD\u00fcsseldorf aus dieser Sicht einzuordnen w\u00e4re, ist eine ganz andere Frage, die\neher skeptisch stimmt. Aber wenn wir mit Adorno Kunst als eine Form der\nnicht-sprachlichen Erkenntnis verstehen, dann k\u00f6nnen wir aus ihr etwas f\u00fcr eine\nPolitik im post-katastrophischen Zeitalter lernen. Post-katastrophisch ist das\nZeitalter ja nicht, weil es keine Katastrophen g\u00e4be, denen unbedingt\n(kategorisch \u2013 das ist die Botschaft von \u201eFridays for Future\u201c) entgegenzutreten\nw\u00e4re. Post-katastrophisch ist das Zeitalter vielmehr, weil sich unsere Politik\nnicht mehr daran bemessen kann, zuk\u00fcnftige Katastrophen zu verhindern. Schon\nBenjamin mahnte angesichts des Zivilisationsbruchs des zwanzigsten\nJahrhunderts, dass das Staunen, dass solche Katastrophen noch m\u00f6glich sind,\nkeine Erkenntnis vermittelt: \u201ees sei denn der, da\u00df die Vorstellung von\nGeschichte, aus der es stammt, nicht zu halten ist.\u201c (255) Wer sein Handeln\nheute darauf reduziert, zuk\u00fcnftige Katastrophen verhindern zu wollen, der\nignoriert, dass die Katastrophen schon \u00fcberall gegenw\u00e4rtig sind, dass die\nKlima- und Zivilisationskrisen heute schon gewaltige Opfer fordern. Wir sind\nnicht nur ob der zuk\u00fcnftigen Generationen zum Handeln gezwungen, sondern auch\nob der vergangenen Katstrophen und der Katastrophen, die gerade neben uns\npassieren. Die Arbeit der Erinnerung, schmerzlich nachvollzogen in der m\u00fchsamen\nArbeit des Geradebiegens, kann uns Ansporn sein, dem vermeintlichen Fortschritt\nin die Parade zu fahren und, wiederum mit Benjamin gesprochen, im Zug des\nvermeintlich unaufhaltsamen Fortschritts nach der Notbremse zu greifen. <\/p>\n\n\n\n<p>Literatur:<\/p>\n\n\n\n<p>Ai Weiwei: Wo ist die Revolution? Katalog zur Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, D\u00fcsseldorf 2019. Walter Benjamin: \u00dcber den Begriff der Geschichte, in: ders., Illuminationen, Frankfurt\/M. 1980 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Christoph G\u00f6rg<br \/>\nSozialismus oder Barbarei \u2013 dass diese Alternative nicht mehr handlungsleitend sein kann, dass der R\u00fcckfall l\u00e4ngst stattgefunden hat, das ist schon lange evident. 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