Was von der ZeroCovid-Initiative zu halten ist *

von Karl Reitter
Sozialpsychologisch ist der Zeitpunkt der sogenannten ZeroCovid-Initiative Mitte Januar 2021 durchaus verständlich. Nach bald einem Jahr Einschränkungen und Verboten mit massiven Folgeschäden auf allen Ebenen ist die Erschöpfung groß. Man kann und will nicht mehr. Der eigentlich auslösende Faktor dürfte die tiefe Enttäuschung angesichts der Impfung sein.

Corona und die Staatskritik

von Rudolf Walther
In den Redaktionen von „Linksnetz“ und „express“ kam es in jüngster Zeit zu Konflikten über die Haltung und den Kurs gegenüber der staatlichen Corona-Politik. Man kann das als Zufall verbuchen. Ich neige eher dazu, im gleichzeitigen Auftauchen der Konflikte in beiden Redaktionen ein Indiz dafür zu sehen, dass die Ursache der Konflikte nicht beim Virus selbst liegt, sondern an der Komplexität der Probleme, die die Pandemie wenn nicht erzeugt, so doch erheblich befördert hat.

Seuchenbekämpfung und Proteste

von Helmut Dahmer
Anders als frühere Epidemien, die den europäischen und den amerikanischen Kontinent nicht erreichten oder nur streiften, machte sich der Erreger der neuen Seuche die von Millionen frequentierten Reise- und Handelsstraßen der Gegenwart zunutze, sprang binnen Tagen und Wochen von Land zu Land und von Kontinent zu Kontinent; „Covid-19“ wurde zur „Pandemie“. Ohne Immunität, unvorbereitet, ohne Vorbeuge- oder Heilmittel befinden wir uns in einer Lage, die derjenigen gleicht, in der sich die Bevölkerungen der altamerikanischen Kulturen Mittel- und Südamerikas befanden, als europäische Eroberer, die Konquistadoren, selbst „immun“, sie mit ihnen unbekannten Krankheiten infizierten, an denen sie massenweise zugrunde gingen.